Inhalte des Workshops

Wenn Sie sich bereits vor dem Workshop einen Überblick über die Inhalte verschaffen möchten, finden Sie hier eine kurze Übersicht.

Der Workshop besteht aus einem Theorieblock am Vormittag, in dem Grundlagen vermittelt werden. Dann kann man in einem Praxisteil in parallelen Sessions das erworbene Wissen vertiefen. Es gibt bei den Parallelsessions die Ausrichtung "Technikorientiert" und "Nutzenorientiert".

1. Einführung

Herr Dr. Elmar Büchler (Arbeitskreisleiter Marketing) von Balluff gibt eine
kurze Einführung, wer die IO-Link Vereinigung ist, was IO-Link ist und
über die verfügbaren Komponenten und Technologien.

2. Übersicht IO-Link, Schnittstelle und Protokoll

Herr Jens Hauffe von Siemens gibt Ihnen einen Überblick, welche Vorteile
Ihnen IO-Link in Ihrer Automatisierungsaufgabe bietet. Außerdem erklärt
er aus welchen Komponenten ein IO-Link System besteht und wie die
Komponenten zusammenspielen. Des Weiteren werden die Betriebsarten, die Reaktions- und Zykluszeiten und die Datenarten von IO-Link erläutert.

3. IO-Link Integration

Herr Peter Kamp von Sick erläutert die Netzwerkkonfiguration, die SPS-Programmierung und das Smart-Sensor-Profil.

4. IO-Link die „USB-Schnittstelle“ der Automatisierung

Herr Stephan Langer von Balluff erklärt, warum IO-Link so zu sagen die USB Schnittstelle der Automatisierungstechnik ist. Es werden Geräte mit und ohne IO-Link Schnittstelle hinsichtlich des Verdrahtungsaufwandes miteinander verglichen.

Technikorientierter Praxisteil


5. Projektierung und Inbetriebnahme

Herr Jens Hauffe von Siemens erläutert am praktischen Beispiel, wie man mit Hilfe von IO-Link eine konkrete Automatisierungsaufgabe lösen kann. Schritt für Schritt wird die Konfiguration eines IO-Link Systems und die Parametrierung verschiedener IO-Link Devices mit S7-PCT in einem SIMATIC S7-1500 Aufbau gezeigt. Im Weiteren wird diese Projektierung in die Geräte geladen und in Betrieb genommen.

6. SPS Integration und Programmierung

Herr Peter Kamp von SICK zeigt zunächst, wie die Konfiguration eines EtherCAT unterlagerten IO-Link Systems unter Verwendung des TwinCAT 3.x funktioniert. Dazu gehören das Verlinken von Prozessdaten und die Verwendung dieser im Steuerungsprogramm. Danach zeigt er wie das Lesen und Schreiben von Parameterwerten eines IO-Link Gerätes von einem Steuerungsprogramm und einer HMI aus funktioniert.

7. Einfacher Device- und Mastertausch ohne Engineeringtool

Herr Dieter Staneker von Festo zeigt, wie einfach mit IO-Link ein Gerätetausch während des Betriebs vorgenommen werden kann.

Nutzenorientierter Praxisteil


8. Gerätediagnose bis zur SPS und HMI

Herr Sai Seidel-Sridhavan von Turck stellt die Diagnosestruktur der IO-Link Devices und Master vor. Er zeigt, wie IO-Link Diagnosen über den Feldbus in die Steuerung bzw. das HMI kommen. An einem praktischen Aufbau werden verschiedene Fehler produziert und die damit erzeugten Diagoseinformationen am HMI angezeigt.

9. Mehrwertdaten bei IO-Link

Herr Michael Bozek von Pepperl und Fuchs gibt einen Überblick über die verschiedenen Daten von IO-Link und deren Transparenz. Insbesondere für die Identifikationsdaten werden die Vorteile für den Nutzer aufgezeigt.

10. IO-Link ist Industrie 4.0 - ready!?

Herr Peter Wienzek von IFM electronic stellt ausgehend von den Anforderungen von Industrie 4.0 und der funktionalen Weiterentwicklung der Sensoren die unterschiedlichen Wege der verschiedenen Datenströme und deren mögliche Auswertung und Mehrwerte dar. Dies wird an einem praktischen Aufbau demonstriert.

11. Produkte und Applikationen

Herr Ingo Baumgard von Leuze electronic gibt Ihnen einen Überblick über die verfügbaren Komponentengruppen von IO-Link. Anhand von bereits realisierten Projekten werden die Vorteile von IO-Link für Maschinen-/Anlagenbauer und Anlagenbetreiber aufgezeigt.